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Was ist Ethylen-Propylen-Kautschuk?

 

Der allgemeine Begriff „Ethylen-Propylen-Kautschuk“ bezeichnet zwei verschiedene Arten von Polymeren:

  • EPM steht für ein Copolymer aus Ethylen- und Propylenmonomeren. EPM ist vollständig gesättigt. Die Vulkanisierung muss daher durch Bestrahlung erfolgen oder aber mit Hilfe von Produkten, die freie Radikale freisetzen, zum Beispiel mit organischen Peroxiden.
  • EPDM bezeichnet ein Terpolymer auf der Grundlage von drei Monomeren: Ethylen, Propylen und ein nicht konjugiertes Dien. Die EPDM-Typen weisen eine Restungesättigtheit in den Seitenketten auf und können daher mit Schwefel und Beschleunigern vulkanisiert bzw. gehärtet werden. Ihre Wärmebeständigkeit ist deutlich besser als die von Naturkautschuk (NR), Styrolbutadienkautschuk (SBR) und Butadienkautschuk (BR).

Die Moleküle sowohl von EPM als auch von EPDM weisen eine vollständig gesättigte Hauptkette aus Kohlenwasserstoffen auf, wodurch eine ausgezeichnete Ozonbeständigkeit und eine sehr gute Wärme- und Oxidationsbeständigkeit erreicht werden.


Ethylen-Propylen-Kautschuke von LANXESS werden nach folgenden Kriterien entwickelt:

  • Mooney-Viskosität
  • Ethylen-Propylen-Verhältnis
  • Diengehalt
  • Ölgehalt und Öltyp

 

 


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